Hallo liebe Leute,

wir hoffen, ihr seid gut rüber- und im neuen Jahr angekommen. Nun ist 2022 schon rund eine Woche alt. Das bedeutet für einige von euch vielleicht viele neue Vorsätze und Ziele, die gesetzt wurden. Auch wir haben uns für dieses Jahr ein paar Dinge auf die Agenda geschrieben. Zuerst wird es aber Zeit für einen kurzen Blick zurück. Ein Rückblick ist immerhin auch eine Chance, um Geschehenes anders zu betrachten und neu zu bewerten.

Sehen wir zurück, sehen wir ein turbulentes Jahr. Aber auch unter der Oberfläche tat sich einiges. Darunter waren sowohl positive als auch negative Aspekte.

Einer der unschönen Punkte war die Kürzung der Verhinderungspflege. Klar werden dafür hier da ein paar Gelder erhöht, aber unterm Strich gehen wir anschließend mit weniger nach Hause.

Letztes Jahr wurde neu gewählt – aber wusstet ihr, dass erstmals rund 85.000 neue Stimmen die Wahlurnen füllen durften. So viele Menschen leben in Deutschland unter einer gesetzlichen Betreuung. Ihr Wahlrecht existiert jedoch erst seit dem Beschluss des Deutschen Verfassungsgerichtes vom 29. Januar 2019.

Etwas, was sich ebenfalls auf die Zukunft auswirkt, ist die Neuverfassung des Landesgleichsetzungsgesetzes, die am 16. September bekannt gegeben worden ist. Zuvor forderte das Deutsche Institut für Menschenrechte, dass der neue Berliner Koalitionsvertrag die UN-Menschenrechtskonventionen thematisiert. Die Neuverfassung wurde von Seiten des Instituts positiv aufgenommen.

 

Der 2021 Rückblick bei Helfen durch Handeln

Auch bei uns hat sich in der jüngsten Vergangenheit etwas getan. Anfang des Jahres gründeten wir zum Beispiel die HdH-Betreuung. Wie der Name schon verrät, handelte es sich dabei um einen Betreuungsdienst. Unser Ziel war und ist es auch weiterhin, den Menschen zu helfen, die alltäglichen Barrieren zu durchbrechen. So ergab es sich unter anderem, dass eins unserer Mitglieder auch heute noch ehrenamtlich einmal die Woche mit jemandem spazieren geht.

Dadurch haben wir es geschafft, zumindest einem Menschen gelegentlich Abwechslung im Alltag zu ermöglichen.
Auf der anderen Seite gehört auch zu einem Rückblick die vorläufige Schließung des Betreuungsdienstes.

Durch interne Veränderungen mussten wir uns eingestehen, dass wir uns selbst zuerst neu positionieren müssten, um erfolgreich ins neue Jahr zu starten.

Den Jahresabschluss bildete, wie auch in den Jahren zuvor, unsere Nikolausaktion. Wer uns schon eine Zeit begleitet, weiß wahrscheinlich, dass sich zu Nikolaus eins unserer Mitglieder verkleidet. Das Ziel ist es dabei, den Kindern einer integrativen Kindertagesstätte an diesem Tag ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Auch letztes Jahr durften wir diese Aktion erneut durchführen und sie sogar steigern.

 

Der Schlitten – und was für einer – führte unser kostümiertes Mitglied direkt in zwei Häuser. Unser eigenes kleines Vorweihnachtswunder erlebten wir durch den Aufruf einer Bekannten der Trike Rebellen Ruhrpott in den sozialen Medien. Inhalt war die Frage nach einem Gefährt, um den Nikolaus in passender Manier zu „kutschieren“. So kam es, dass am 6. Dezember der kreative Helfer samt seiner alten Ural zur Abfahrt bereitstand. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal vielmals bedanken, dass er dies ermöglichte.

Das Ereignis fand im Vorfeld schon so viel Anklang, dass der Nikolaus sogar ein Interview geben durfte.

So konnten wir ein Jahr voller Höhen und Tiefen mit strahlenden Kinderaugen abschließen und hoffen, diese Aktion auch in Zukunft durchführen zu dürfen.