Nikolaus trotz Corona für die Tagesstätte

Die Kinder leiden schließlich schon genug – also musste der Nikolaus ran


Das Jahr neigt sich dem Ende und für jeden war es kräftezehrend. Einschränkungen und Beschneidungen des öffentlichen Lebens haben niemanden verschont. Während Gastronomen und andere kleine Unternehmer um ihre Existenz bangen, ist auch der soziale Sektor unglaublich betroffen. Zwar wird dort die Arbeit fortgeführt, jedoch sind die Rahmenbedingungen kein Vergleich zu denen, die noch vor einem Jahr in einer Kindertagesstätte galten.

Letztes Jahr gabs den Nikolaus für jede Gruppe

Als wir die Aktion letztes Jahr durchgeführt haben, konnte unser Nikolaus durch jede einzelne Gruppe wandern und so den Kindern in traditioneller Manier ihre Päckchen überreichen. Strahlende Kinderaugen, als der Mann mit weißem Rauschebart und dem roten Mantel den Raum betrat. Es wurde gesungen und lustige Geschichten erzählt, wobei der halbe Vormittag dem Zusammentreffen galt.

Dieses Jahr gab es einen Termin und die Lieferung des Nikolaus

Bis zum letzten Moment hofften die Tageseinrichtung und der Verein darauf, dass auch dieses Jahr die Aktion wieder so wie im letzten Jahr ablaufen würde. Schon Anfang des Jahres, als die Welt noch in Ordnung war, sprach man darüber, dass eine Wiederholung in jedem Fall stattfinden solle. Doch mit allen Maßnahmen, die im Verlauf des Jahres beschlossen und umgesetzt wurden, sank die Hoffnung auf ein erneutes Eintreffen des Nikolauses.

Doch die Einrichtung und Helfen durch Handeln wollten es irgendwie ermöglichen, den Kindern unter den gegebenen Umständen eine Freude zu machen. Auch, wenn ein persönlicher Besuch nicht möglich war, fanden auf mysteriösem Wege 55 kleine Taschen mit Naschereien ihr Ziel in der IKM Tagesstätte. Passend, dass der 6. Dezember auf einen Sonntag fiel, denn so erwarteten die Kinder Montag morgens die kleinen Überraschungen.

Die Kinder haben sich laut Aussagen der Leitung wahnsinnig über die Geschenke gefreut. So konnte der Nikolaus auch mit Hindernissen und unter erschwerten Bedingungen der jungen Generation eine Freude machen. Neben den Taschen, von denen jedes Kind eine bekommen hat, gab es auch noch Spiele für die Gruppen, die direkt ausprobiert werden mussten.Nikolaus

Strahlende Kinderaugen sind ein Trost und ein Hoffnungsschimmer in einer so bedrückenden Zeit.  

Wir hoffen, dass wir die Aktion im nächsten Jahr wieder durchführen können und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit.

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